Montag, 25. Mai 2009

Shoppen statt Poppen

Hallo Bloggis,

sorry wegen der Überschrift, aber mir wurde von guten Freunden erzählt, das gerade (nennen wir Sie mal “unausgeglichene” Menschen) in so einer Phase gerne “Kreditkartenbusting” mit der Platin Amexkreditkarte des Partners spielen. Und das werde ich jetzt mit meiner billigen Prepaid Mastercard von Neteller machen. Werde schon ganz rot vor lauter Scham :-)

Also, die Nacht war für mich schon um 6:00 Uhr zu Ende (Dank an den Jetleg) Für Las Vegas eigentlich irrelevant, wenn ich mir nicht vorgenommen hätte am Samstag eine Shoppingtour zu machen und natürlich um diese Zeit noch keine normalen Geschäfte aufhaben. So ging es nach dem Duschen und dem Frühstück erst einmal an die 1 Cent Slotmaschines. Die sind schön bunt, machen lustige Musik und zum Zeitvertreib ohne grosses finanzielles Risiko genau das Richtige.

So gegen 9:00 Uhr holte ich mir dann beim Busterminal eine 30 Tage Monatskarte für $55,- und eine Transitmap mit allen Buslinien von Vegas. Denn wie heisst es so schön: ”Django zahlt nie, Django hat ne Monatskarte!” oder so ähnlich Ab damit in den Bus und beim Elektrowarenhaus BestBuy eine Prepaid Händekarte besorgt. Somit bin ich jetzt von den deutschen D oder E Netzen und anderen Mobilfunkfirmen unabhängig und muss nicht die teuren Auslandstarife zahlen. Dazu aber später mehr bei den Tipps. Weiter ging es zum Lebensmitteldiscounter Albertsons, wo ich mich mit Frühstücksartikeln, wie Wurst, Käse, Butter etc. für meine Kühltasche eindeckte (sorry, ich bin ein kleiner Erbsenzähler und gönne dem Hotel (meist) nicht das Geld für ein wenig Frühstück, , sowie einem elektrischem Raumlufterfrischer von der Firma AirWick Namens Flameless Candle. Das Ding flackert wie eine Kerze und verströmt den lieblichen Duft von Vanille. Ich hatte zwar ein Nichtraucherzimmer gebucht, aber ein wenig müffelt es doch im Zimmer und da wirkt so eine Duftmaschine doch Wunder. Nach einem ausgiebigen, ca 2h langen Bummel über den Strip, sagte mir mein Rücken, daß es vielleicht schlauer gewesen wäre den Tag in umgekehrter Reihenfolge anzugehen. Denn schliesslich hatte ich den ganzen eingekauften Plunder in meinem Rucksack zu schleppen. Kapitulation und zurück nach Downtown, wo ich nach einem Buffetbesuch im Hotel Plaza schon wieder müde und kaputt vorm TV einschlief.

Am Sonntagmorgen merkte ich dann an meinem Gesicht, das LV wirklich in der Wüste von Nevada liegt. Meine Rübe war Rot und ein wenig schmerzempfindlich. Naja, das passt dann ja zur Überschrift. Beim nächsten Stripbummel sollte ich es vielleicht mal mit Sonnencreme versuchen.

Ich begann den Sonntag dann, wie ich den Samstag beendet hatte. Mit Powershopping. Dazu fuhr ich ins Las Vegas Premium Outlett und deckte mich mit ein paar Klamotten ein. Zurück im Hotel (es ist jetzt 17:00 Uhr), fällt mir wieder siedend heiß ein, daß ich ja eigentlich zum Pokern hier bin, bis jetzt aber nicht eine einzige Karte gesehen habe. Also wird sich jetzt frisch gemacht und um Acht geht es zum ersten kleineren $55,- Turnier ins Binions.

In diesem Sinne,
Gut Blatt und Gruß
Sven


Telefonierspartipps bei Heimweh

Wer ohne heimatliche Anrufe nicht auskommt oder auf sein Handy nicht verzichten will, dem empfehle ich eine Prepaid Handykarte (mit eigener amerikanischen Nummer) von O2 über die Firma BestBuy.

Die Karte kostet $9,99 wovon zur Zeit $7,- sofort als Guthaben zum telefonieren verwendet werden können. Ca. 1h Stunde nach Aktivirung der Karte kann man loslegen.

Und der Knaller ist, daß Auslandsgespräche in ca 50 Länder dieser Erde (natürlich auch nach D) fast kostenlos sind. Man wählt sich über eine Festnetznummer zu O2 ein und gibt dann der Computerstimme die gewünschte Rufnummer an.

Dieser Anruf kostet dann 14 Cent die Minute.
Anrufe aus D auf das Handy kosten auch 14 Cent die Minute (in den USA muß man auch zahlen, wenn man angerufen wird) und eine SMS nach D 10 Cent.

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