Samstag, 13. Juni 2009

Ausziehen, Ausziehen !!!

Da habt Ihr nun den Salat. Viele von Euch schrieben im Blog irgendetwas von Sven und ausziehen oder so ähnlich. Und da ich ja meinen treuen Lesern mittlerweile (fast) hörig geworden bin, tat ich das dann auch, NUR FÜR EUCH natürlich.

Ich zog mich aus.....

....dem Golden Gate Hotel und Casino zurück um ins Binions zu wechseln. Oder dachte hier etwa jemand was anderes ????

Und dort angekommen, dachte ich, es wäre heute Freitag der 13.te oder der 1. April.

Es war 5 nach Zwölf als ich im Binions einchecken wollte. Für die gute Dame am Empfang hätte es jedoch fast 13 geschlagen, erzählte Sie mir doch, das ich erst ab 15:00 Uhr in mein Zimmer dürfte. Das mein Hinterteil aufgrund des vielen Pokern im Binions schon die Bezüge der Stühle ruiniert hatte, interessierte Sie wenig. Auch meine Players Card würdigte Sie mit keinem Blick. Na toll, Super Costumer Service hier. So blieb mir nichts anderes übrig, als zum Mittagessen zu gehen. Danach noch ein wenig durch die Casinos gezogen, bis es endlich Checkin Time war.

Versuch Nr. 2 im gleichen Hotel, bei der gleichen Dame ... nur diesmal mit anderen Problemen. Sie wollte mir ein Zimmer im 5. Stock geben. Ey Baby, bin ich Fusskrank ??? Das Parkdeck hat gerade mal 5 Stockwerke und ich wollte diesmal gerne einen anderen Ausblick als im Golden Gate haben.

Fehlten nur noch die Gitterstäbe

Ich Sie also darauf Aufmerksam gemacht, dass ich 4 ½ Wochen im Binions verbringen werde und das ich gerne etwas höher hinaus wolle. Guckt Sie mich an als wenn ich wohl noch 2 Promille Restalkohol in mir hätte und sagt: „This Room will be fine for one night!“ Ja Himmel, Ars... und Zwirn, steht denn da wirklich so etwas wie „One Night Stand“ auf meiner Stirn, oder zittern etwa schon meine Hände vor Liebesentzug? Den wollte mir doch schon die Post andrehen. Ich will und brauche keinen O.N.S. sondern ein Bett, eine Dusche und 4 Wände für knapp 5 Wochen.

Mein neuer Ausblick

Jetzt hatte ich durch meine Umbucherei natürlich nichts Schwarz auf Weißes in der Hand, um Ihr zu beweisen, dass ich das Zimmer bis zum 12. Juli gebucht und bezahlt hätte. So musste Sie das Missverständnis erst mal mit Ihrem Chef abklären und siehe da, nach 10 Minuten drückte Sie mir eine Schlüsselkarte für ein Zimmer im 12. Stock in die Hand. „Na also, geht doch,“ dachte ich bis .....

..... ich mein Zimmer betrat. Das Bett war nicht gemacht, das Badezimmer sah aus wie nach wilden Duschspielen und Mitten in „meinem“ Zimmer stand ein Bügelbrett. Das darf doch alles nicht war sein. Also wieder runter in die Lobby und wieder zum Checkin Tresen. Ich war wirklich am überlegen, ob ich Ihr nicht einen der beiden langen Zöpfe abschneiden sollte, aber ich blieb natürlich Cool und sagte zu Ihr, dass das Housekeeping wohl auf Betriebsausflug wäre, weil das Zimmer noch nicht sauber sei. Schönen roten Kopf hatte Sie jetzt, war mir vorher gar nicht aufgefallen Nach zig maligen Endschuldigen Ihrerseits, bekam ich Zimmer 1814. Wow, wieder um 6 Etagen gestiegen.

Und in diesem Zimmer sitze ich nun auf meinem Bett um den Blogeintrag für heute zu schreiben. Das ganze leider mit 180 Dezibel Lautstärke im Ohr, weil mein Zimmer genau über der Rockbühne der Fremontstreet liegt. Da hilft auch kein 18.ter Stock. Ich glaube wenn ich mich morgen nochmal beschwere, bekomme ich das Penthouse :-)

Mein persönlicher Rockpalast

Was sagt Ihr. Kann Euch leider nicht hören. Geh dann mal kurz Watte für die Ohren besorgen,

bis Morgen Euer Sven

PS: ...to be continued

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