Dienstag, 21. Juli 2009
So recht wusste ich heute nicht, wohin mich der Weg führen sollte. Daher stieg ich gegen Mittag einfach mal in mein Auto, setzte meine Basballcap verkehrt herum auf, ließ das Dach runter, drehte die Mucke auf und gab Stoff in Richtung Süd-Ostküste. Der sonst so bescheidene Sven machte einen auf Cool. Naja, mich kennt ja (noch) keiner hier, von daher darf ich das ja mal machen, oder :-)
Irgendwann während der Fahrt sah ich dann einen schicken Leuchtturm auf einer Anhöhe, der mein Interesse weckte. Da wollte ich hin, um ein paar schöne „Luftbilder“ machen zu können. Ich parkte also meine Karre auf dem Parkplatz des unter Naturschutz stehenden Gebietes und begann meinen Aufstieg mit ca. 1 Liter Wasser im Gepäck und natürlich mit meiner Fotokamera.
Doch der serpentinenartige Weg zog sich und zog sich nur so da hin, dass ich schon befürchtete, mein Wasser und meine Kraft würden nicht reichen, um diesen Koloss von Hügel bewältigen zu können. Vom Parkplatz sah das alles viel leichter und näher aus. Doch nach ca. 1h Stunde Fußmarsch erreichte ich endlich den Gipfel und die Belohnung in Form des Ausblicks war grandios. Auf der einen Seite konnte man in den grünen Krater eines längst erloschenen Vulkans blicken und die andere Seite bot einen die Aussicht auf die Ostküste Oahu´s.
Ostküste Oahus
Durchgeschwitzt und mit einer leeren Wasserflasche kam ich wieder an mein Auto. Jetzt musste unbedingt der Pacific für eine Erfrischung sorgen. Im Reiseführer lass ich, dass ganz in der Nähe eine Bucht wäre, an dem das Anwesen von Sir Robin Masters, aus der Fernsehserie Magnum, sein sollte. Also schnell die Badehose angezogen und auf zum kühlen Nass. Den Strand zu finden war kein Problem, nur das blöde Haus habe ich nicht gefunden. Egal, ist ja eh nur eine alte Filmkulisse.
Burger King mit grünem Background
Um mein Abendessen einzunehmen, besuchte ich heute eine Art offenes Shopping-Center zwischen Honolulu und der Nordküste. Dort sah ich den vielleicht schönsten Burger King (wenn man den Background als Maßstab nimmt) den ich je gesehen habe. Und auch die 7-Eleven Tankstelle hatte eine schöne Lage. Gegessen habe ich in einem Sushi Restaurant mit einem der bekannten Laufbänder. Dort kann man sich das vom Band nehmen, was einem gefällt und zahlt hinterher nach „Tellern“. Jeder Teller hat eine andere Farbe, für die ein Preis steht. Mit ca. $14,- und satt wie ein König war das Essen heute ein Schnäppchen.
Seven/Eleven Tankstelle
Kein Schnäppchen erwartet mich allerdings, wenn das Eintrifft was ich befürchte. Als ich nämlich, um zurück nach Hause zu kommen, über die Interstate H3 fuhr (ohne Sch—ß, es gibt hier auf Oahu wirklich 3 Autobahnen), fuhr ich mit Tempo 65 über zwei provisorische Kabel, die wohl eine Art von Lichtschranke ersetzen sollten. Ca. 500 Meter weiter stand auch schon ein Polizei-Motorrad samt Cop, der sich fleißig Notizen machte. Erlaubt waren nämlich nur 55 Meilen/h. Mhhhh, das kann teuer werden.
Jetzt werde ich vorsorglich mal meine Penny´s zählen müssen, falls da ein Ticket kommen sollte.
Aloha und immer schön langsam fahren,
Euer Sven






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