Dienstag, 28. Juli 2009

Rote Sonne, roter Kopf

Sonntag, 26. Juli 2009


Nach 8 wunderschönen Tagen an der „North Shore“ von Oahu, war dies nun meine letzte Nacht im sehr familiären und schönen Hostel Sharks Cove Rentals. Aber scheinbar gab es da jemanden zu geben, der mich nicht so recht gehen lassen wollte. Es war die kleine, süße Hauskatze der Hostelbesitzer, die in dieser Nacht beschloss, auf dem Dach meines Cabrios zu schlafen. Auch am frühen Morgen meiner Weiterreise, zurück nach Honolulu, schlief die Pussycat immer noch friedlich auf meinem Autodach.

Die kleine Hauskatze wollte mich einfach nicht losfahren lassen

Soviel Zuneigung hatte ich in den vergangenen Monaten schon lange nicht mehr erlebt . Nach einer netten Unterhaltung über die Nordküste und meinem Urlaub auf Hawaii und Las Vegas fragte ich dann beim anschließenden Checkout Wilma (die Hostelchefin): „How old is your Pussay(cat)?“ Dummerweise vergaß ich vor lauter Smalltalk und Checkoutprozedur das Wort „CAT“ zu erwähnen. Als ich daraufhin Ihre irrietieren Augen sah und mein Hirn wieder Anfing im normalen Rhythmus zu funktionieren, wurde ich wohl roter als die hübscheste Tomate in Hawaii. Ich glaube, man sah mein rote Birne noch am Horizont, als ich schon 10 Meilen vom Hostel entfernt war.

MEIN Haus, MEIN Auto, jedenfallse zeitweise :-)


Bevor es nach Honolulu ging, machte ich aber noch ein paar Bilder von der wohl schönsten Autobahn der Welt. Der Interstate H3. Diese führt von der Ostküste über eine kleine Tunnel zu der Großstadt Honolulus.

Interstate (Autobahn) H3


Nach dem Einchecken ins neue Hotel Nähe Waikiki Beach, führte mich der Weg zu einem Strand an der Westküste Oahus. Der eigentliche Witz an diesem Strand ist, dass er glich 4x hintereinander künstlich durch eine große Hotelkette erschaffen worden ist. Nennt sich glaube ich „Four Lagons“ oder so ähnlich.

Einer Lagune von vier identischen Lagunen


Kurz vor dem Parkplatz der Lagunen, wiesen einem etliche Verbotsschilder darauf hin, was man am Strand machen darf und was nicht. Dumm ist nur und sicherlich auch von den „Erbauern“ vergessen worden ist, das JEDER Strand in Hawaii der Öffentlichkeit gehört! Selbst wenn Du Madonna heißen solltest und ein Grundstück für 1 Millionen Dollar direkt am Pazifik kaufst, die letzten 10 oder 15 Meter bis zum Meer gehören allen. Somit sind (fast) alle Verbostschilder nur „Humbug“. Einzige Ausnahme sind die Anweisungen der State Parks, aber dazu morgen mehr.

Die Sonne und mein immer noch roter Kopf strahlten beim Sonnenuntergang immer noch so um die Wette, dass ich mir jetzt erste einmal Eiswasser besorgen muss.

Sonnenuntergang, sieht man glaube ich auch so :-)


Das Hirn auf Eis gelegt aber dennoch Glücklich,
Euer Sven

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