Montag, 06. Juli 2009
Musste es denn soweit kommen? Gibt es denn wirklich keine andere Lösung meines „Frauenproblens“ als die des Switchen? Aber wohin soll das führen? Auf das eigene Geschlecht stehe ich nicht und an die anderen zahlreichen und bizarren Formen der Zweisamkeit möchte ich hier lieber gar nicht denken. Miss Piggy hätte da vielleicht noch ein Plätzchen an Ihrer Seite frei, denn Ihr grüner, schleimiger Freund ist ja nun Geschichte. Aber muss ich das denn wirklich haben? NEIN!
Was aber war passiert? Nun, in einem Zeitraum von 24h wurde ich vom weiblichen Geschlecht gleich 5x aufs Kreuz gelegt. „Wow, blogt da etwa der Mr. Lover, Lover von Vegas?“ kann man jetzt denken. Ne, ne so ist das nicht

Es ereignete sich nämlich folgendes: Die Damenwelt in Form von Pocket Queens war wieder einmal mein Schicksal. Wenn ich Cashgame und Turnier von heute und gestern zusammen zähle, komme ich bei 6,5h auf ca. 245 gedealte Händen. In diesen bekam ich viermal QQ, die alle Null Profit brachten und einmal liefen meine Kings gegen ein Set Queens.
Die ersten zwei Katastrophen habe ich ja schon gestern gepostet. Nach meinem Ausscheiden aus dem Turnier und meinem Blogeintrag ging es also zum CG. Ich hatte gerade eben noch meine Chips aus dem Plastikrack nehmen können, als ich in der zweiten Hand in der BB sitzend QQ bekam. Bei 3 Limpern raiste der Button auf $13,-, woraufhin ich auf $35,- reraiste. Nun aber wachte UTG mit einem Rereraise auf. Er nahm seine popligen, gelimpten $2,- wieder in seinen Stack und schob stattdessen $105,- in die Mitte. Der Button foldete und nun saß ich da mit meinen restlichen $165,-, den zwei Ladys und wusste nicht was ich tun sollte. War das ein Squeeze, Squeeze Spiel oder hatte er wirklich so eine starke Hand. Letztendlich gingen meine Karten in die Muck. Wie spielt man denn so einen Mist richtig, wenn man gerade der Frischling am Tisch ist und mit keinen der Gegner vorher gespielt hat ???
Ein paar Runden später wieder QQ. Hier sollte der Flop mit AKx das Ende der beiden Nymphen bedeutet. Glücklicherweise konnte ich die Session dennoch mit $60,- im Plus abschließen und so wenigstens halbwegs ruhig schlafen.
Nach 6h Schlaf und mit neuen Mut versuchte ich mich dann heute im $125,- Satellit fürs morgige Binions Main Event zu qualifizieren. Eigentlich bräuchte ich ja schon gar nicht mehr schreiben, wie es für mich endete. Es dauerte genau 65 Turnier-Minuten, bis ich mich mit meinem Damenbesuch vor der Tür des Binion`s wiederfand. Mein Allin von immerhin 4500 Chips wurde von AJ gecallt und mit dem gleichnamigen Buchtitel „Ace on the River“ war das mein letztes Classic Turnier.
Bin ich denn in den letzten 12 Monaten nicht schon genug gebeutelt worden, das mir hier in Vegas an nur einem einzigen Tag gleich 10 weibliche Wesen das Herz brechen müssen?
Und dann hat mich der Spaß auch noch mein Geld gekostet! Kein Wunder, dass es mir da durch den Kopf geht mir eine andere Orientierung zu suchen.
Werde jetzt mal gleich zum Strip gehen, um damit anzufangen.
Liebe Grüße,
Euer Sven



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