Donnerstag, 30. Juli 2009

Last Day in Paradies

Montag,Dienstag,Mittwoch 27/28/29. Juli 2009


Ohje, da war er nun also, der letzte Tag auf Oahu. Nochmal soviel mitnehmen wie nur irgendwie möglich lautete meine Divise. Mit Handtuch, Schnorchelausrüstung und reichlich Wasser im Auto machte ich mich auf den Weg, um zum einen zu einem sehr beliebten Schnorchelparadies zu fahren, aber ich wollte auch zum letzten Mal den Ausblick auf Honolulu genießen.

Ganz Waikik nebst Diamond Head und Honolulu

Daher fuhr ich zunächst einmal ins Hinterland von HNL. Über einen 10 Meilen lange Strasse, die sich wie in den Alpen von Österreich schlangenartig den Berg hoch mühte, ging es zu einem Aussichtspunkt, von dem man auf ganz Waikiki, Honolulu und den Diamond Head schauen kann. Ein tolles Fahrvergnügen war das. Mich wunderte nur, dass es hier keine gelb/roten Stangen als Begrenzung und Sichthilfe entlang der Strasse gab. Wie wissen die denn wo Ihre Spur ist, falls es mal anfangen sollte zu schneien??? Da müssen die Hawaiianer aber noch was von den Ösis lernen :-)

Den Berg runter ging es durch einen kleinen Teil des Regenwaldes von Oahu. Schön schattig war es hier und da nur wenige Touristen den Weg hierher finden, war auch kaum ein Auto zu sehen oder zu hören. So konnten sich meine Ohren dem Gesang der Vögel widmen. Mit dem offenen Verdeck ein wahres „Hörerlebnis“.

Strasse durch den Regenwald
Aber nun wurde es mal langsam Zeit, ein paar Fische ärgern zu gehen. Doch schon als den Parkplatz im Naturschutzgebiet erreichte, sah ich an den Massen von Autos, dass hier die Hölle los war. Erst einmal wurde aber ein Dollar für den Parkplatz bezahlt. „Das ist ja günstig“ dachte ich, „jetzt schnell ins Meer.“ Ne, ne lieber Sven, so einfach geht das hier nicht, dies hier ist ein unter Hawaiianischer Behörden stehender streng reglementierter State Park. Also Handtuch wieder einpacken und sich hinten vor dem Kassenhäuschen anstellen.


Korallenriff im Naturschutzpark
Jawohl Sir, hab ich gemacht um dann noch mal $8,- für den Eintritt zu bezahlen. Deshalb war der Parkplatz so günstig, lol JETZT aber in die Fluten und schön schnorcheln. STOP !!! Du kleiner dummer Deutscher hast ja überhaupt keine Ahnung wie man mit unserer schönen hawaiianischen Natur umzugehen hat. Daher darfst Du Dir jetzt einen 15minütigen Film über das anschauen, was man hier machen darf und was nicht. Ist im übrigen kostenlos :-) Ok, also habe ich mir den Film angeschaut, mich anschließend von einem Ranger zum X-ten Male belehren lassen und dann gab es endlich die Freigabe um runter an den Strand gehen zu dürfen.

Links=Humuhumunukunukuapua'a, Rechts=kleiner Scheißer :-)


Aber die ganze Warterei hatte sich gelohnt, denn ich durfte an meinem letzten Tag noch mal mit einer Schildkröte schnorcheln. Auch beim fressen ließ Sie sich nicht stören und ich konnte Sie aus ca. einem halben Meter in aller Ruhe studieren. Apropo fressen. Soviel Strand, Sonne und Meer macht natürlich auch mich hungrig und da es mein letzter Abend im Paradies war, gönnte ich mir ein super leckeres Sushibuffet für ca. $35,-. Mhhhhh, köstlich und auch die nicht gezählten Cuba Libre´s führten zu einem würdigen Abschluss meiner Reise. Hicks.

Am Dienstag war dann endgültig Schluss mit Lustig. Mit etwas Wehmut setzte ich mich in den Flieger und es ging für eine Nacht zurück nach Las Vegas. Aber ob ich nun in Vegas, Bombay oder Shanghai übernachtet hätte, wäre ziemlich Banane gewesen. Denn da ich erst um ca. 1:00 Nachts im Hotel ankam, war außer ein wenig Fernsehen nicht mehr viel drin.

Kann man mich Euch zuwinken sehen ???


Und nun sitze ich schon seit ca. 1h in der Star Alliance Business Lounge in Los Angeles und schreibe Euch diese Zeilen während ich auf meinen Flieger warte, der mich zuerst nach Zürich und dann weiter nach Hamburg bringen wird. Zum Glück gibt es hier anständigen Wein und sogar Bacardi für einen (weiteren) Abschluss Cuba Libri wäre vorhanden :-) Melde mich dann von Hamburg wieder.

Der Sven, diesmal inklusive Bauchansicht ... lol und ALOHA

Denn jetzt muss ich erst einmal ein wenig Eis für meine(n) Cocktail(s) besorgen...:-)

Liebe Grüße aus Hollywood,
Euer Sven

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